Las Vegas im Deutschen Theater – THE RAT PACK
Es sind Songs, die Gänsehaut erzeugen. Songs mit klangvollen Namen wie „Strangers in the Night“, „My Way“, „New York, New York“, „Volare“ und „The Lady is a Tramp“. Songs, zelebriert von den wohl größten Entertainern, die diese Welt bis dato je hervorgebracht hat. Songs, die nun im Deutschen Theater in München zwischen dem 6.10.2009 und dem 17.10.2009 eine Renaissance erleben.
Die Drei: Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. Und Dean Martin. Der Tatort: Das Sands in Las Vegas. Die Show, genial und abgehoben. Und nun in München, live on Stage im Ausweichquartier des Deutschen Theaters: Drei Künstler, die eine ähnliche Genialität auf die Bühne zaubern, wie die Originale. Und das ist beileibe nicht einfach, denn die Messlatten liegen hoch.
In „THE RAT PACK – Live from Las Vegas“ sind sie alle zu hören – gespielt von einem 15-köpfigen Live-Orchester und gesungen von drei Top-Darstellern, die den Originalen nicht nur stimmlich atemberaubend ähnlich sind. Bezaubernde Tänzerinnen sorgen zusätzlich für erotischen Flair.
Die Show inszeniert originalgetreu eines der legendären Konzerte des „Rat Pack“ aus den frühen 60er Jahren im „Sands Hotel“ in Las Vegas: Hier begeisterten Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. Und Dean Martin allabendlich das Publikum mit ihrer unvergleichlichen Musikalität und feierten sich dabei selbst auf der Bühne – mit viel Zigaretten, Whiskey auf Eis, neckischen Sticheleien und unverschämt viel Humor. Nicht umsonst haben sich die drei Künstler selbst den Namen „THE RAT PACK“ gegeben – Rattenmeute.
Regisseur Mitch Sebastian hat Musik, Moderationen, Steppeinlagen und die Unterhaltungen auf der Bühne bis ins feinste Detail den Originalkonzerten im „Sands“ nachgestellt, dabei aber auch die später entstandenen Hits der drei Ausnahmesänger in das Programm integriert. So hat man „THE RAT PACK“ live noch nicht erlebt.
Die drei Darsteller Tom Ward (Frank Sinatra), Sam Kane (Dean Martin) und Matt Henry (Sammy Davis Jr.) übertreffen sich selbst. Nonchalant das Auftreten vom „Leader of the Pack“ Frankie Boy, frech und vorwitzig das von Sammy und immer an der Schwelle des von der Bühne fallen, Dino, grundsätzlich mit Glas in der Hand. Die Dialoge sind teilweise zum wegschmeißen und Gott sei Dank in Englisch belassen. Es schadet also nicht, vor dem mehr als lohnenswerten Besuch, die Kenntnisse aufzubessern.










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